Category Archives: brasilien

langweilige Woche

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Das ist Bert,
nein, keine Ahnung wie der heißt, aber der läuft immer auf dem Bosch Gelände umher.
Direkt daneben ist nämlich ein kleines ‘Reservat’ in dem der Kleine zu Hause ist.
Es gibt wohl auch noch mehr von Bert’s Sorte in dem Wald.

Aber nicht, das ihr jetzt denkt, dass ich hier im Dschungel arbeite.
Das ist anscheinend eine Ausnahme hier. Wollte ich Euch nur nicht vorenthalten und es ist ne gute Einleitung zu einer nich ganz so spannenden Woche.

Die Wochen vergehen hier wie im Flug. Jetzt bin ich schon sage und schreibe 5 Wochen in Brasilien.
In der letzten Woche ist nicht viel Aufregendes passiert.
Ich war am Mittwoch nur auf einer ‘Happy Hour’, da kann man dann für 2 Stunden so viel essen und fast alles trinken und vor allem so viel man will.

Dann war ich am Freitag noch mit den Deutschen aus meinem Haus in einer Churrascaria, das ist son typisches Brasilianisches Restaurant.
Da wird dann das Fleisch immer über dem Feuer lecker gegrillt.
Wir haben da ein Rodizio gemacht, das heißt, das man so viel essen kann, wie man will.
Die Kellner kommen dann ständig bei einem am Tisch vorbei, so lange man die Karte, die jeder bekommt, auf Grün zeigt.
Der bringt dann irgendwelche Fleischspieße oder schiebt nen kleinen Wagen am Tisch vorbei, wo dann nein riesiges Stück vom Rind draufliegt.
Da schneiden die einem dann immer nen Stück ab, wenn man es möchte.
Also schon ziemlich geil.
Für die Frauen gibt’s dann auch son Buffet mit Salat und dem ganzen Kram.
Das ist so ne Sache, die würde ich auch gerne mit nach Deutschland bringen.

Am Wochenende war ich dann mal ein wenig shoppen.
Man man hier kann man gut billig einkaufen. Da wird dann mal nen T-Shirt für $R 7,50 also ca 3 € gekauft.
Und dass ist gar nicht mal so eine schlechte Qualität.
Ja, solche Sachen sind hier echt günstig, aber man kann auch teuer shoppen gehen, denn wie immer gibt auch hier nach oben keine Grenzen.
Aber elektronische Artikel sollen nicht ganz so billig sein, hab ich mir sagen lassen, was ich allerdings noch verifizieren muss.

Nun gut, das wars schon wieder von mir.
Der nächste Donnerstag ist wieder ein Feiertag, da wird dann wieder ein wenig gereist, und zwar gehts diesmal in den Süden, aufs Oktoberfest.
Juhu, mein erste Mal aufs Oktoberfest, das wird bestimmt nett.
Dann kann ich bestimmt wieder spannendere Geschichten berichten.

Mein erster Urlaub in Brasilien

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Endlich war es so weit, ich habe meinen ersten Urlaub während meines Brasilienaufenthaltes gemacht.
Am Wochenende bin ich mit einer Arbeitskollegin, der Johanna, auf Brasiliens größte Insel, die Ilhabela, gefahren.
Das war auch echt mal nötig, endlich bin ich mal ein wenig aus Campinas rausgekommen und hab was vom Land gesehen.

Wir sind am Donnerstag Abend direkt nach der Arbeit losgefahren und haben uns auf der Insel, die ungefähr 3 Autostunden von Campinas entfernt ist in einer Pousada ( eine Art Bed & Breakfast) eingenistet.
Natürlich haben wir uns gleich mal schön verfahren, so dass wir im enddefekt 4 1/2 h gebraucht haben, aber dadurch haben wir natürlich mehr vom Land gesehen.
Am Freitag haben wir uns dann ganz spontan zu einer Jeeptour entschlossen ( OK, eigentlich war sie schon geplant, aber erst für Samstag). Nun ja, wir sind dann ungefähr 2h mit einem Jeep und 7 Leuten durch auf einer Dschungelstraße auf die andere Seite gefahren.
Dort hat uns ein traumhafter Strand und ein paar auf Touristen wartende Einheimische erwartet.
Nach 2 h Aufenthalt sind wir dann noch durch den Dschungel zu einem Wasserfall gewandert, in dem einige von uns dann gebadet haben.
Das war echt ziemlich cool, im wahrsten Sinne des Wortes.
Wieder am Jeep sind wir dann noch 2 h durch den dunklen, regnerischen Dschungel wieder zurück zur Pousada. Wir hatten dabei nur mal kurz Probleme mit dem Motor und mussten einmal aussteigen damit der Jeep einen vom Regen durchnässten Anstieg erklimmen konnte.
Nun ja, das war ein nettes Abenteuer. Am Abend wurden dann ersteinmal die Moskitostiche gezählt, man man die sind ganz schön heftig die kleinen Viecher, nicht zu vergleichen mit der europäischen Mücke. Johanna hat aber eindeutig gewonnen, mit ca. 20 Stichen.

Für Samstag war dann eigentlich Strand und Tauchen oder Schnorcheln angesagt, aber leider hat uns das Wetter einen Strich durch die Rechnung gemacht.
Es war wieder bewölkt und leider waren die Tauchbedingungen auch schlecht, so dass wir einfach ein wenig über die Insel gefahren sind und nichts Großartiges machen konnten.
Auch am Sonntag war das Wetter nicht auf unserer Seite.
Wieder kein Strandwetter, aber ich hab es mir nicht nehmen lassen, trotzdem in die Fluten zu springen.

Der Trip hat sich aber auf alle Fälle gelohnt, obwohl das Wetter beschissen war.
Zum einen hab ich was von Brasilien gesehen und mir ist klar geworden, dass es auch in Brasilien sichere Orte gibt.

Diese Woche werde ich dazu noch eine neue Bildergalerie anlegen, die Ihr dann bewundern könnt.

Nun ja, morgen geht die Arbeit wieder los.
Juhu.

SAP ASUG Treffen

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Heute haben wir einen kleinen Arbeitsausflug gemacht.
Wir sind zum ASUG (Americas SAP User Group) Treffen in das SAP Gebäude nach Sao Paulo gefahren.

Dort haben wir uns interessante Vorträge von Anwendern von SAP BW in Lateinamerika angehört und es gab noch einen tollen Vortrag über die Neuerungen von SAP Netweaver 7.0.

Das alles war natürlich auf portugiesisch.
Zu meinem Erstaunen hab ich aber ziemlich viel verstanden und mal schauen, vielleicht halten wir beim nächsten Treffen einen kleinen Vortrag (ich dann natürlich auf Englisch).

War mal interessant das Moloch Sao Paulo mit seinem krassen Verkehrsproblem kennenzulernen.

Brasiliansiche Partys sind irgendwie anders

Am Samstag war ich mit nem Arbeitskollegen namens Diego oder von mir auch “Don Juan” genannt im Swingers in Campinas.
Nein, dass ist kein Swingerclub, sondern eine ganz normale Disco, obwohl man das bei dem was ich zu erzählen habe, kaum glauben kann.
Es geht hier ganz schön ab.
Eigentlich ist dieser Artikel nur für Männeraugen bestimmt, aber da ich weiß, dass die Frauen jetzt erst recht weiterlesen, kann ich nur darauf hoffen, dass sie sich an den Brasilianischen Frauen ein Beispiel nehmen.

Also, in einer Brasilianischen Disco geht man einfach an einer Frau vorbei, wenn sie einem gefällt, dann hält man sie am Arm fest und wenn sie sich dann nicht mit Gewalt losreißt, flüstert man Ihr etwas ins Ohr und dann wird geknutscht.
Ich sags euch, dass ist echt krass hier.
Ich habs mit eigenen Augen gesehen, vorher hab ichs nämlich auch nicht geglaubt.

Und nach ner Weile sind da nur noch Leute am rumknutschen. Na gut, man sieht auch noch viele tanzen und so, aber wenn man sich mal ein wenig vom Tanzen ausruhen will und sich an eine Wand anlehnen will, dass kannste vergessen, da stehen welche und lecken sich ab.

Das beste kommt noch, es bleibt ja nicht bei dieser einen Frau.

Die Discos werde hier nämlich danach beurteilt, wie viel Frauen man am Abend küssen kann.
Also nix da mit Namen merken und großartig sinnvolle Gespräche führen, da wird sich auf die Socken gemacht und der Nächsten was ins Ohr geflüstert.

Also so was hab ich echt noch nicht gesehen.

Ich hab mich bei der ganzen Sache natürlich rausgehalten und das Spektakel beobachtet, also nicht, dass Ihr jetzt schlecht von mir denkt.

Jedenfalls find ich das ziemlich krass, ich bin mir nur noch nicht ganz sicher, was ich davon halten soll.
Aber ich werde weiter berichten.

Forró

Heute war ich mit nem deutschen Kollegen, der ziemlich auf den Tanz Forró abfährt bei einem Tanzkurs.
Er geht da ziemlich regelmäßig hin und ich dachte mir, schaust dir das mal an.

Da mein Portugiesisch leider noch nicht so gut ist und man einem Tanz nicht so gut folgen kann, wenn einem noch nicht mal die Grundschritte richtig gezeigt werden war die ganze Aktion nicht so erfolgreich.

Ich hab ja meine Tänzerkarriere schon auf Gran Canaria an den Nagel gehängt, also werde ich da wohl nicht weiter hingehen.

Aber es war schon mal interessant zu sehen

Mein Wochenende

Am Samstag bin ich mal ein bißchen verreist.
Ich bin mit dem Buss nach Indaiatuba (das ist ein Vorort von Campinas, hat aber auch schon 180.000 Einwohner) gefahren und hab da mein Arbeitskollegen Felipe besucht.
Dort war ein Barbecue bei einem seiner Freunde. Es gab lecker zu Essen, lecker Caipi und zu Schluss haben sie mir noch Truco beigebracht, ein Kartenspiel das man hier wohl öfter auf so einem Barbecue spielt.

Danach waren wir dann noch in einer Cachaseria (ihr glaubt gar nicht, wie viele verschiedene Cachacas es gibt)
und zum krönenenden Abschluss noch in einer netten Disco namens Pepsi.

Das war ein gelungener Abend und zu guter Letzt, da ich von dort ja schlecht mitten in der Nacht nach Hause fahren konnte, hab ich bei nem guten Freund von Felipe geschlafen.

Sonntag Mittag hab ich dann noch nett bei denen lecker Pasta gegessen und hab mich dann wieder auf den Heimweg gemacht.

Nachtrag:

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Hier mal das Bild aus nem Indaiatubaer Klatschblatt, dass den Abend für immer auf schwarzweiß festhält.
Die Qualität des Bildes ist leider nicht so gut aber ich denke das wichtigste kann man erkennen. ;o)

Sousa

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Heute war ich mit Johannna, einer Deutschen, die im gleichen Haus wohnt, wie ich, in Sousa.
Nicht weit weg von Campinas ist Sousa ein nettes Örtchen in dem wir verzweifelt einen See mit einem Restaurant gesucht haben.
Im Enddefekt sind wir dann zu einem netten chilligen Fleckchen Erde gekommen und haben dort lecker gegessen.
Es hat sich aber rausgestellt, dass wir nicht in dem empfohlenen Restaurant waren, da wir das danach noch gefunden haben.
Aber es war ein netter Ausflug.

Die Wohnung

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So sieht meine Unterkunft für die nächsten 3 Monate aus.
Ich bin ziemlich begeistert.

Heute habe ich mit einer Bosch Tante und jemadem von dem Gebäude in dem ich wohne eine Führung durch mein neues zu hause bekommen und was soll ich sagen, dass ist ziemlich geil.

Die Wohnung ist nicht groß aber ausreichend. Es ist alles neu und echt nett eingerichtet.
Dazu hat das Gebäude einen kleinen Fitnessraum in dem ich meinen schon so stählernden Körper weiter ausdefinieren kann.
Ein Traum.
Darüber hinaus, brauche ich mich um fast nix zu kümmern, ich kann mir meine Einkäufe bestellen, meine Hemden waschen lassen, mir sogar Geld abholen lassen.
Das ist fast schon langweilig.
Aber ich denke ich werde die gewonnene Zeit schon sinnvoll nutzen. Da bin ich mir ziemlich sicher.

Na ja, ab Monag hab ich dann wohl auch Internet, so dass Ih das auch ab Montag lesen könnt und ich immer erreichbar bin.

Angekommen

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Jetzt geht das Brasilien Abbenteuer los.
Um 4:30 Uhr bei meinen Eltern gestartet bin ich nach
20h in meinem neuen zu Hause angekommen.

Von Hamburg gings nach Paris und von dort direkt nach Sao Paulo.
Die Flüge waren ziemlich angenehm aber auch anstrengend.
Dann wurde ich direkt vom Flughafen Sao Paulo abgeholt und wurde in mein neues Domizil gebracht.
Leider wurde ich von dem Lateinamerikanischen Kontinent mit Regen und nur 17° C empfangen.
Aber na ja, kann ja nur besser werden.

Der Chaufeur muss ein Verwandter von “Fernando Alonso” sein, so wie der gefahren ist, immer schön links blinkend auf der linken Spur, und wenn das nicht geholfen hat, wurde auch mal rechts überholt.
Na ja ich bin jedenfalls sicher angekommen.

Und die Wohnung in der ich mich gerade befinde ist auch ein Traum, aber dazu ein anderes Mal mehr.