Monthly Archives: October 2006

Ausflug in den Süden

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Vom 12 bis 15 Oktober habe ich mit Veronika, einer Deutschen, Andreas, einem Deutschen und Eduardo, einem Brasilianer einen Ausflug in den Süden Brasiliens gemacht.
Gestartet sind wir Donnerstag um 5 Uhr morgens, nachdem wir am Mittwoch abend noch schön auf einer Happyhour waren, aber das ist eine andere Geschichte.
Also dann um 5 Uhr los und dann auf in den Süden.
Wir waren mit dem Fiat Uno von Eduardo unterwegs.
Das Auto fährt lustigerweise mit Gas. Eduardo hat 2 Gastanks in den Kofferraum einbauen lassen und kann nun sehr ökonomisch von A nach B kommen. Er kann aber auch auf Benzin umschalten, wenn das Gas zum Beispiel alle ist oder wir einen hohen Berg erklimmen mussten, denn mit Gas zieht der Wagen nicht ganz so gut.
Nun ja, Gastanks im Kofferraum bedeutet natürlich auch, das wir kaum Platz für unsere Sachen hatten, aber egal, das ging irgendwie.
Wir sind dann ersteinmal durch ein paar wunderschöne Landschaften gefahren.

Ein kleiner Einschub zu den Brasilianischen Strassen:
Sie sind ziemlich schlecht.
Also maximal kann man hier auf den Autobahnen eh nur 120 km/h fahren aber das ist auch ein angemessenes Tempo, denn ab und zu tauchen echt ziemliche Löcher in den Strassen auf, bei denen man Angst haben muss, dass man da nicht mit dem ganzen Auto drin Stecken bleibt. Ganz so schlimm ist es vielleichht nicht, aber ma kann die schon nicht mit deutschen Strassen vergleichen. Die halbwegs ordentlichen Strassen muss man mit einer Pedagio (Maut) bezahlen.
Nun ja, diese Umstände, lassen 800km, die unser Ziel entfernt war schon mal zu einer unangenehmen Entfernung werden.

Auf dem Hinweg haben wir dann kurz Rast in Joinvillle gemacht, einem netten, kleinen Örtchen, was ein wenig an Deutschland erinnert.
Dann sind wir weiter nach Blumenau gefahren in dem jedes Jahr das hier ziemlich berühmte brasiliansiche Oktoberfest stattfindet.
Ja, Brasilien hat auch ein Oktoberfest und da ich ja leider noch nie auf dem deutschen Oktoberfest war, hab ich mir gesagt, da musst du hin.
Da haben wir dann schön Bier getrunken und zu deutscher Musik abgehottet.
Übernachtet haben wir dann in Balneário Camboriú, bis dorthin sind wir noch 2 h vom Oktoberdest mitten in der Nacht gefahren, ich weiß auch nicht, wie der Eduardo das gemacht hat.
Nun ja, ausgeruht haben wir uns dann den Stadtstrand dieses Touristenortes angeschaut. Leider war nicht ganz so gutes Wetter, aber wir sind nach einigem Hin und Her doch noch an einem Strand namens ‘Laranja’ gelandet und haben dort ein wenig gechillt.
Abends sind wir dann noch Richtung Florianòpolis gefahren und haben uns auf der Ilha de Santa Catarina eine nette Pousada gesucht.

Am Samstag haben wir dann erst am Strand von Joaquina Sandboarding auspobiert und sind dann an den wunderschönen Praia Mole gefahren. Echt ein Trau und wir hatten auch noch wunderschönen Sonnenschein, der mir und Andreas einen schönen Sonnenbrand beschert hat.
Loben muss ich ja auch die brasilianische Strandmode, die ist echt ziemlich gut. ;o)

Am Sonntag haben wir dann morgens um 8:30 Uhr die Rückreise angetreten. Das war auch ziemlich gut so denn wir sind erst nach 12 h im trauten Heim in Campinas angekommen.

Wir haben auf der ganzen Reise etwa 2000 km zurückgelegt.
Aber es hat sich gelohnt, den der Süden Brasiliens ist echt schön, wie auch die Frauen dort.

Das nächste Mal würde ich aber viellleicht ein Flug in den Süden vorziehen.

Bilder der Reise könnt Ihr hier bestaunen

langweilige Woche

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Das ist Bert,
nein, keine Ahnung wie der heißt, aber der läuft immer auf dem Bosch Gelände umher.
Direkt daneben ist nämlich ein kleines ‘Reservat’ in dem der Kleine zu Hause ist.
Es gibt wohl auch noch mehr von Bert’s Sorte in dem Wald.

Aber nicht, das ihr jetzt denkt, dass ich hier im Dschungel arbeite.
Das ist anscheinend eine Ausnahme hier. Wollte ich Euch nur nicht vorenthalten und es ist ne gute Einleitung zu einer nich ganz so spannenden Woche.

Die Wochen vergehen hier wie im Flug. Jetzt bin ich schon sage und schreibe 5 Wochen in Brasilien.
In der letzten Woche ist nicht viel Aufregendes passiert.
Ich war am Mittwoch nur auf einer ‘Happy Hour’, da kann man dann für 2 Stunden so viel essen und fast alles trinken und vor allem so viel man will.

Dann war ich am Freitag noch mit den Deutschen aus meinem Haus in einer Churrascaria, das ist son typisches Brasilianisches Restaurant.
Da wird dann das Fleisch immer über dem Feuer lecker gegrillt.
Wir haben da ein Rodizio gemacht, das heißt, das man so viel essen kann, wie man will.
Die Kellner kommen dann ständig bei einem am Tisch vorbei, so lange man die Karte, die jeder bekommt, auf Grün zeigt.
Der bringt dann irgendwelche Fleischspieße oder schiebt nen kleinen Wagen am Tisch vorbei, wo dann nein riesiges Stück vom Rind draufliegt.
Da schneiden die einem dann immer nen Stück ab, wenn man es möchte.
Also schon ziemlich geil.
Für die Frauen gibt’s dann auch son Buffet mit Salat und dem ganzen Kram.
Das ist so ne Sache, die würde ich auch gerne mit nach Deutschland bringen.

Am Wochenende war ich dann mal ein wenig shoppen.
Man man hier kann man gut billig einkaufen. Da wird dann mal nen T-Shirt für $R 7,50 also ca 3 € gekauft.
Und dass ist gar nicht mal so eine schlechte Qualität.
Ja, solche Sachen sind hier echt günstig, aber man kann auch teuer shoppen gehen, denn wie immer gibt auch hier nach oben keine Grenzen.
Aber elektronische Artikel sollen nicht ganz so billig sein, hab ich mir sagen lassen, was ich allerdings noch verifizieren muss.

Nun gut, das wars schon wieder von mir.
Der nächste Donnerstag ist wieder ein Feiertag, da wird dann wieder ein wenig gereist, und zwar gehts diesmal in den Süden, aufs Oktoberfest.
Juhu, mein erste Mal aufs Oktoberfest, das wird bestimmt nett.
Dann kann ich bestimmt wieder spannendere Geschichten berichten.

Mein erster Urlaub in Brasilien

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Endlich war es so weit, ich habe meinen ersten Urlaub während meines Brasilienaufenthaltes gemacht.
Am Wochenende bin ich mit einer Arbeitskollegin, der Johanna, auf Brasiliens größte Insel, die Ilhabela, gefahren.
Das war auch echt mal nötig, endlich bin ich mal ein wenig aus Campinas rausgekommen und hab was vom Land gesehen.

Wir sind am Donnerstag Abend direkt nach der Arbeit losgefahren und haben uns auf der Insel, die ungefähr 3 Autostunden von Campinas entfernt ist in einer Pousada ( eine Art Bed & Breakfast) eingenistet.
Natürlich haben wir uns gleich mal schön verfahren, so dass wir im enddefekt 4 1/2 h gebraucht haben, aber dadurch haben wir natürlich mehr vom Land gesehen.
Am Freitag haben wir uns dann ganz spontan zu einer Jeeptour entschlossen ( OK, eigentlich war sie schon geplant, aber erst für Samstag). Nun ja, wir sind dann ungefähr 2h mit einem Jeep und 7 Leuten durch auf einer Dschungelstraße auf die andere Seite gefahren.
Dort hat uns ein traumhafter Strand und ein paar auf Touristen wartende Einheimische erwartet.
Nach 2 h Aufenthalt sind wir dann noch durch den Dschungel zu einem Wasserfall gewandert, in dem einige von uns dann gebadet haben.
Das war echt ziemlich cool, im wahrsten Sinne des Wortes.
Wieder am Jeep sind wir dann noch 2 h durch den dunklen, regnerischen Dschungel wieder zurück zur Pousada. Wir hatten dabei nur mal kurz Probleme mit dem Motor und mussten einmal aussteigen damit der Jeep einen vom Regen durchnässten Anstieg erklimmen konnte.
Nun ja, das war ein nettes Abenteuer. Am Abend wurden dann ersteinmal die Moskitostiche gezählt, man man die sind ganz schön heftig die kleinen Viecher, nicht zu vergleichen mit der europäischen Mücke. Johanna hat aber eindeutig gewonnen, mit ca. 20 Stichen.

Für Samstag war dann eigentlich Strand und Tauchen oder Schnorcheln angesagt, aber leider hat uns das Wetter einen Strich durch die Rechnung gemacht.
Es war wieder bewölkt und leider waren die Tauchbedingungen auch schlecht, so dass wir einfach ein wenig über die Insel gefahren sind und nichts Großartiges machen konnten.
Auch am Sonntag war das Wetter nicht auf unserer Seite.
Wieder kein Strandwetter, aber ich hab es mir nicht nehmen lassen, trotzdem in die Fluten zu springen.

Der Trip hat sich aber auf alle Fälle gelohnt, obwohl das Wetter beschissen war.
Zum einen hab ich was von Brasilien gesehen und mir ist klar geworden, dass es auch in Brasilien sichere Orte gibt.

Diese Woche werde ich dazu noch eine neue Bildergalerie anlegen, die Ihr dann bewundern könnt.

Nun ja, morgen geht die Arbeit wieder los.
Juhu.