Vom 12 bis 15 Oktober habe ich mit Veronika, einer Deutschen, Andreas, einem Deutschen und Eduardo, einem Brasilianer einen Ausflug in den Süden Brasiliens gemacht.
Gestartet sind wir Donnerstag um 5 Uhr morgens, nachdem wir am Mittwoch abend noch schön auf einer Happyhour waren, aber das ist eine andere Geschichte.
Also dann um 5 Uhr los und dann auf in den Süden.
Wir waren mit dem Fiat Uno von Eduardo unterwegs.
Das Auto fährt lustigerweise mit Gas. Eduardo hat 2 Gastanks in den Kofferraum einbauen lassen und kann nun sehr ökonomisch von A nach B kommen. Er kann aber auch auf Benzin umschalten, wenn das Gas zum Beispiel alle ist oder wir einen hohen Berg erklimmen mussten, denn mit Gas zieht der Wagen nicht ganz so gut.
Nun ja, Gastanks im Kofferraum bedeutet natürlich auch, das wir kaum Platz für unsere Sachen hatten, aber egal, das ging irgendwie.
Wir sind dann ersteinmal durch ein paar wunderschöne Landschaften gefahren.
Ein kleiner Einschub zu den Brasilianischen Strassen:
Sie sind ziemlich schlecht.
Also maximal kann man hier auf den Autobahnen eh nur 120 km/h fahren aber das ist auch ein angemessenes Tempo, denn ab und zu tauchen echt ziemliche Löcher in den Strassen auf, bei denen man Angst haben muss, dass man da nicht mit dem ganzen Auto drin Stecken bleibt. Ganz so schlimm ist es vielleichht nicht, aber ma kann die schon nicht mit deutschen Strassen vergleichen. Die halbwegs ordentlichen Strassen muss man mit einer Pedagio (Maut) bezahlen.
Nun ja, diese Umstände, lassen 800km, die unser Ziel entfernt war schon mal zu einer unangenehmen Entfernung werden.
Auf dem Hinweg haben wir dann kurz Rast in Joinvillle gemacht, einem netten, kleinen Örtchen, was ein wenig an Deutschland erinnert.
Dann sind wir weiter nach Blumenau gefahren in dem jedes Jahr das hier ziemlich berühmte brasiliansiche Oktoberfest stattfindet.
Ja, Brasilien hat auch ein Oktoberfest und da ich ja leider noch nie auf dem deutschen Oktoberfest war, hab ich mir gesagt, da musst du hin.
Da haben wir dann schön Bier getrunken und zu deutscher Musik abgehottet.
Übernachtet haben wir dann in Balneário Camboriú, bis dorthin sind wir noch 2 h vom Oktoberdest mitten in der Nacht gefahren, ich weiß auch nicht, wie der Eduardo das gemacht hat.
Nun ja, ausgeruht haben wir uns dann den Stadtstrand dieses Touristenortes angeschaut. Leider war nicht ganz so gutes Wetter, aber wir sind nach einigem Hin und Her doch noch an einem Strand namens ‘Laranja’ gelandet und haben dort ein wenig gechillt.
Abends sind wir dann noch Richtung Florianòpolis gefahren und haben uns auf der Ilha de Santa Catarina eine nette Pousada gesucht.
Am Samstag haben wir dann erst am Strand von Joaquina Sandboarding auspobiert und sind dann an den wunderschönen Praia Mole gefahren. Echt ein Trau und wir hatten auch noch wunderschönen Sonnenschein, der mir und Andreas einen schönen Sonnenbrand beschert hat.
Loben muss ich ja auch die brasilianische Strandmode, die ist echt ziemlich gut. ;o)
Am Sonntag haben wir dann morgens um 8:30 Uhr die Rückreise angetreten. Das war auch ziemlich gut so denn wir sind erst nach 12 h im trauten Heim in Campinas angekommen.
Wir haben auf der ganzen Reise etwa 2000 km zurückgelegt.
Aber es hat sich gelohnt, den der Süden Brasiliens ist echt schön, wie auch die Frauen dort.
Das nächste Mal würde ich aber viellleicht ein Flug in den Süden vorziehen.
Bilder der Reise könnt Ihr hier bestaunen