Nun gibts mal wieder was von einem kleinen Urlaub zu berichten. Und zwar war ich am letzten Wochenende mit der Johanna und dem Felix, einem Praktikanten von ‘Lufthansa Cargo’ in dem Bundesstaat Parana und dort in der Hauptstadt Curitiba unterwegs.
Am Donnerstag früh haben wir uns auf den Weg gemacht und sind direkt nach Curitiba gefahren.
Dort haben wir ersteinmal eine kleine Touritour durch die Stadt gemacht.
Curitiba hat einiges mehr zu bieten als Campinas, so dass man dort schön Sightseeing machen kann.
Man kauft sich dann ein Busticket für R$ 15 und kann dann insgesamt 5 mal aussteigen und sich diverse Parks und Sehenswürdigkeiten anschauen.
Wir haben uns die Oper angeschaut und waren danach noch auf dem Fernsehturm, auf dem wir dann den Sonnenuntergang beobachtet haben, der sich aber leider nicht auf einem Bild anständig festhalten ließ.
Abends dachten wir dann wir können die Stadt mal ein wenig zu Fuss erkunden, da wir uns doch relativ sicher gefühlt haben.
Nach einigen komischen Gestalten, ein paar dunklen Ecken und keiner anständigen Kneipe haben wir dann doch ziemlich ‘Muffen sausen’ bekommen und wollten eigentlich mit dem Taxi weiter.
Wir haben dann aber doch noch zu Fuss ein schönes nettes Örtchen gefunden mit Pagode und richtig guter Stimmung.
Genächtigt haben wir in nem anständigen Hotel, das für $R 34 pro Nacht und Nase echt ziemlich günstig war.
Am Freitag morgen haben wir uns dann nach einem ausgiebigen Frühstück auf dem Weg nach Paranaguá gemacht, von wo aus wir auf die ‘Ilha do Mel’ und in der Nationalpark ‘Superagüi’ wollten.
Wir haben uns entschieden den langsamen aber viel schöneren Weg ‘Estrada do Graciosa’ zu nehmen, was sich auch echt gelohnt hat, aber unsere Zeitplanung ziemlich über den Haufen geworfen hat.
Nun ja, nach einem leckeren Fischessen in Paranaguá sind wir nach ‘Pontal do Sul’ gefahren und sind von dort auf die Ilha do Mel übergesetzt.
Das ist wieder ein traumhafte Insel, von denen es in Brasilien anscheinend einige gibt, auf dieser gibts allerdings noch nicht einmal Autos, so das die wirklich ruhig ist.
Ich bin dann mit Felix in der 1 1/2 h Aufenthalt, die wir auf der Insel hatten, zum Leuchtturm gelaufen und wir haben Bilder wie die Weltmeister gemacht.
Wieder zurück in Curitiba haben wir dann an diesem Abend endlich die Kneipenstrasse gefunden, wo wir uns ein nettes Örtchen mit Blues ausgesucht haben.
Am Samstagmorgen hab ich mit Felix eine Zugfahrt von Curitiba nach Morrentes gemacht. Glücklicherweise haben wir die letzten Tickets ergattert, konnten jedoch leider nicht zusammen und auch nicht am Fenster sitzen. Die freundlichen Brasilianer haben uns dann aber am Fenster sitzen lassen, an dem wir dann wieder tausende von Bilder gemacht haben.
In Morrentes waren wir genauso wie die Tante aus der Touristeninformation ein wenig planlos. Nach einigen Fussmärschen, Diskusionen und Telefonaten hatten wir uns dann für eine kleine Rafting Tour entschieden.
Johanna, die am Morgen in Curitiba erfolglos schoppen war, hat und dann aus Morrentes abgeholt und wir sind zu dem Startpunkt des Raftingabenteuers gefahren.
Aber denkste, 3 Mal hin und her gefahren, zig Leute gefragt, haben wir dann nach einer halben stunde Suche endlich die unbeschilderte (typisch Brasilien) Raftingschule gefunden.
Man das macht Spaß sag ich euch. Hätte ich nie gedacht, dass das so cool ist.
Ich hatte es mir allerdings ein wenig schneller vorgestellt aber das war schon fett.
Bilder gibts auch davon, aber die müssen leider erst noch entwickelt werden,
da die Unterwasserkamera nicht digital ist und das ein wenig dauert, aber ich bin mal gespannt.
Nass gings dann zurück nach Curitiba, wo wir am Abend dann lecker indisch Essen waren.
Mein Essen war zwar ziemlich scharf aber trotzdem gut.
Am Sonntag war dann noch mal Curitiba angesagt.
Zuerst ging es auf einen netten Markt, der riesig war aber viele tolle Stände hatte und danach in das Oscar Niemeyer Museum, das gerade ein Japan Ausstellung beherbergt.
Das war echt nett, endlich mal wieder ein wenig Kultur getankt.
Am Sonntag Nachmittag ging’s dann wieder 7h auf der mir altbekannten Strasse ( auf meinem Trip in den Süden haben wir auf der 12h verbracht) zurück nach Campinas.
Auf dem Weg haben wir noch eine kleine Bananenstaude gekauft, die uns sage und schreibe $R 4 (ca. 1,50 Euro) gekostet hat.
Das hat sich wiedermal gelohnt. Viele schöne Sachen gesehen und ne Menge Spaß gehabt.