Mein Ausflug nach Minas Gerais
mit Belo Horizonte, Congonhas, Lafaiete, Ouro Preto, São João del Rei, und Tiradentes
Also nun war es endlich so weit, ich habe mich das erste Mal alleine auf die Socken gemacht.
Am Dienstag abend ging es in den Bundesstaat ‘Minas Gerais’.
Am Mittwoch früh in ‘Belo Horizonte’ gelandet, also mit dem Bus angekommen, in ner schlechten Herberge abgestiegen und die üblichen Touriziele abgeklappert.
Viel mehr gibts da nicht zu erzählen. Ganz nett aber nicht überragend.
Dann gings am Donnertag Morgen weiter nach Congonhas, da gibts ein paar nette Statuen von Aleijadinho zu bestaunen.
Weiter über Lafaiete nach Ouro Preto. In Lafeite durfte ich aufgrund der Unfähigkeit einiger Leute 3 h am Busbahnhof ausharren und das wo die Busbahnhöfe, genannt Rodaviaria hier nicht zu den besten Gegenden der Städte gehören.
Nun ja, dann mitten in der Nacht in Ouro Preto angekommen, wollte ich am Samstag gar nicht wieder abreisen, da mir die Stadt ziemlich gut gefallen hat.
Man kann sich halbwegs sicher auch alleine und in der Nacht auf den steilen Straßen bewegen, es gibt ne Menge alter Häuser und ne Menge Kirchen und zu guter letzt einige Studenten, die Ouro Preto einen gewissen Charme verleihen.
Darüber hinaus hab ich in meiner Pousada einige nette Leute kennengelernt, die mir den Aufenthalt noch versüsst haben (nicht das was Ihr jetzt denkt).
Am Freitag hab ich noch nen kleinen Ausflug in eine Miene gemacht, in der ich herrlich in dem See in der Miene gebadet habe. Ein Traum.
Nun ja, ich hab mir auch die ein oder andere Kirche und das ein oder andere Museum angeschaut, quasi alles, was der Lonely Planet, die Bibel der Backpacker, hier auch noch mal ein ganz grosses Lob an die Redaktion, bis auf die schlechte Absteige in Belo Horizonte- wo war ich, ach so in Ouro Preto- hergab, was mich aber irgendwann ziemlich stresste und ich einfach nur nichts mache wollte.
Nun ja, am Samstag Abend bin ich dann weiter nach São João del Rei, wo ich am Sonntag mit dem Zug nach Tiradentes gefahren bin.
Auch zwei nette Städtchen, die einiges zu bieten haben.
Am Sonntag Abend gings dann, ausserplanmässig, die Busfahrpläne haben mir einen Strich durch meine Rechnung gemacht, wieder zurück nach Campinas, wo ich heute, wir hatte heute auch noch einen Feiertag, schön relaxed habe.
Zu Minas sei noch gesagt, das ich da viel mehr auffalle als hier in Såo Pauo. Die Bevölkerung ist dort halt ein wenig dunkler, was einen eindeutig als Tourist identifiziert und die Blicke die man zugeworfen bekommt, sind manchmal schon ein wenig unangenehm, besonders in Belo, aber eigentlich ist es dort nicht so gefährlich wie hier.
Zum alleine Reisen sei gesagt, ist echt ne ziemlich interessante Erfahrung und man lernt ne Menge interessante Leute kennen.
Manchmal ist es aber doch ein wenig langweilig, wenn man niemanden hat, den man zulabern kann.
Aber sollte man trotzdem mal gemacht haben.
Also, ne schöne Woche.
Christian
PS: am nächsten Wochenende gehts an Strand, juhu, obwohl ich schon ziemlich braun bin. ;o)
Ach so, Bilder zu dem Ausflug gibts hier.