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Südhalbkugel

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Also, zum einen gibt es da ganz einfache Unterschiede, die einem aber auch erstmal bewusst werden müssen.

Brasilien liegt auf der Südhalbkugel.
Brasilien liegt in einer anderen Zeitzone. Es gibt im Moment 3h Zeitunterschied, das können aber bis zu 5 h werden.
Wenn man hier in den Süden fährt wirds kälter, bei mir ist der Süden eigentlich immer der wärmste Ort oder wer will von uns nicht in den Süden um die Sonne zu geniessen.
Und wenn man in den Norden fährt wirds logischerweise wärmer.
Es gibt hier mehr Sterne als auf der Nordhalbkugel.

Wochenende am Strand

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v.l.n.r. die Tante Lu, Débora, das Geburtstagskind und Ana
und mich kennt Ihr ja schon

Nein, ich war nicht mit den Mädels alleine am Strand, ;o)
wir waren insgesamt 22 Leute

So Leute,
ihr lasst Euch das wahrscheinlich alle auf dem Weihnachtsmarkt gut gehen,
mir bleibt da hier nur eine Alternative und die heisst, an den Strand fahren.

Und zwar war ich am letzten Wochenende mit Gustavo, einem Freund aus Indaiatuba und seiner Familie in der Nähe von São Sebastião am Strand von Camburí. Grund war, das seine Schwester Débora Geburtstag hatte.

Das war echt ziemlich cool, wir waren insgesamt 22 Leute und haben uns das gut gehen lassen.
Wir waren schön am Strand und haben am Samstag ein schönes Churrasco am Swimmingpool gemacht.

Die Leute sind echt alle voll nett und man kann mit denen ordentlich Spass haben.

Nun ja,
meine nächste Reise geht auf die Ilha Grande,
aber erst übernächstes Wochenende, also dieses Wochenende wird sich erstmal ausgeruht.

Grüsse an Euch alle ( oder besser an die wenigen, die das hier lesen)

Christian

PS: man kann auch tolle Kommentare schreiben, probierst doch einfach mal aus

Minas Gerais

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Mein Ausflug nach Minas Gerais
mit Belo Horizonte, Congonhas, Lafaiete, Ouro Preto, São João del Rei, und Tiradentes

Also nun war es endlich so weit, ich habe mich das erste Mal alleine auf die Socken gemacht.
Am Dienstag abend ging es in den Bundesstaat ‘Minas Gerais’.

Am Mittwoch früh in ‘Belo Horizonte’ gelandet, also mit dem Bus angekommen, in ner schlechten Herberge abgestiegen und die üblichen Touriziele abgeklappert.
Viel mehr gibts da nicht zu erzählen. Ganz nett aber nicht überragend.
Dann gings am Donnertag Morgen weiter nach Congonhas, da gibts ein paar nette Statuen von Aleijadinho zu bestaunen.
Weiter über Lafaiete nach Ouro Preto. In Lafeite durfte ich aufgrund der Unfähigkeit einiger Leute 3 h am Busbahnhof ausharren und das wo die Busbahnhöfe, genannt Rodaviaria hier nicht zu den besten Gegenden der Städte gehören.
Nun ja, dann mitten in der Nacht in Ouro Preto angekommen, wollte ich am Samstag gar nicht wieder abreisen, da mir die Stadt ziemlich gut gefallen hat.
Man kann sich halbwegs sicher auch alleine und in der Nacht auf den steilen Straßen bewegen, es gibt ne Menge alter Häuser und ne Menge Kirchen und zu guter letzt einige Studenten, die Ouro Preto einen gewissen Charme verleihen.
Darüber hinaus hab ich in meiner Pousada einige nette Leute kennengelernt, die mir den Aufenthalt noch versüsst haben (nicht das was Ihr jetzt denkt).
Am Freitag hab ich noch nen kleinen Ausflug in eine Miene gemacht, in der ich herrlich in dem See in der Miene gebadet habe. Ein Traum.
Nun ja, ich hab mir auch die ein oder andere Kirche und das ein oder andere Museum angeschaut, quasi alles, was der Lonely Planet, die Bibel der Backpacker, hier auch noch mal ein ganz grosses Lob an die Redaktion, bis auf die schlechte Absteige in Belo Horizonte- wo war ich, ach so in Ouro Preto- hergab, was mich aber irgendwann ziemlich stresste und ich einfach nur nichts mache wollte.
Nun ja, am Samstag Abend bin ich dann weiter nach São João del Rei, wo ich am Sonntag mit dem Zug nach Tiradentes gefahren bin.
Auch zwei nette Städtchen, die einiges zu bieten haben.
Am Sonntag Abend gings dann, ausserplanmässig, die Busfahrpläne haben mir einen Strich durch meine Rechnung gemacht, wieder zurück nach Campinas, wo ich heute, wir hatte heute auch noch einen Feiertag, schön relaxed habe.

Zu Minas sei noch gesagt, das ich da viel mehr auffalle als hier in Såo Pauo. Die Bevölkerung ist dort halt ein wenig dunkler, was einen eindeutig als Tourist identifiziert und die Blicke die man zugeworfen bekommt, sind manchmal schon ein wenig unangenehm, besonders in Belo, aber eigentlich ist es dort nicht so gefährlich wie hier.

Zum alleine Reisen sei gesagt, ist echt ne ziemlich interessante Erfahrung und man lernt ne Menge interessante Leute kennen.
Manchmal ist es aber doch ein wenig langweilig, wenn man niemanden hat, den man zulabern kann.
Aber sollte man trotzdem mal gemacht haben.

Also, ne schöne Woche.

Christian

PS: am nächsten Wochenende gehts an Strand, juhu, obwohl ich schon ziemlich braun bin. ;o)

Ach so, Bilder zu dem Ausflug gibts hier.

Rafting

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Da das letzte Woche son riesen Spass gemacht hat, haben wir es diesen Sonntag gleich noch mal gemacht, wir waren Raften.
Diesmal sind wir nach Brotas gefahren.
Ca 150 km entfernt, ist das ein Ort in dem man einige Adventure Sportarten betreiben kann, darunter auch Raften.
Wir sind 2 h auf dem Wasser gewesen und haben nur $R 55 (ca. 20 Euro)bezahlt, das nenn ich echt mal günstig.

Das war auch wieder ein Heidenspass.
Der Guide war ziemlich lässig drauf und hat auch mal wieder nach Brotas eingeladen mit kostenloser Unterkunft bei Ihm.

Klingt gut, aber mal schauen was draus wird.

Die Bilder dazu gibt nächste Woche, da ich mich morgen wieder auf ne kleine Reise mache.
Diesmal gehts ins Bundesland Minas Gerais mit Belo Horizonte, Ouro Preto, Tiradentes und so weiter.
Das sind noch ein paar alte Kolonialstädte. Mal wieder ein wenig Kultur.

Also bis nächste Woche.

Christian

Update: Hier gibts die Bilder.

Zungenbrecher

Mariechen sagt zu Mariechen, lass mich ma’ riechen Mariechen, da ließ Mariechen Mariechen ma’ riechen.

Whiskeymixer Willi mixt Whiskey im dichten Fichtendickicht, im dichten Fichtendickicht mixt Whiskeymixer Willi Whiskey!

Hier mal ne nette Abendbeschäftigung:

Schnappt Euch euren Freund oder Freundin und geht auf diese Seite:

Zungenbrecher

da werdet Ihr bestimmt ne Menge Spaß haben.

Mariechen sagt zu Mariechen, lass mich ma’ riechen Mariechen, da ließ Mariechen Mariechen ma’ riechen.

Whiskeymixer Willi mixt Whiskey im dichten Fichtendickicht, im dichten Fichtendickicht mixt Whiskeymixer Willi Whiskey!

Fußball in Brasilien

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Also, Fußball gehört in Brasilien zum Leben dazu.
Wenn zum Beispiel ein neuer Praktikant anfängt, dann erfährt man erst seinen Namen und dann welchen Club er unterstützt.

Hier in Campinas gibts 3 wichtige Vereine:

Sao Paulo
Corinthians
Palmeiras
(die sind aber alle aus Sao Paulo)

Der Felipe, mein Arbeitskollege ist Sao Paulo Fan und auch wenn die Fans als schwul bezeichnet werden sympathisiere ich auch ein wenig für den Club, bin halt ein Mitläufer.
Die werden aber wohl auch dieses Jahr Meister.

Ja die Brasilianer sind nicht nur alle Fans sondern können auch ziemlich gut spielen.
WIr gehen ab und zu mal von Bosch aus ne Runde kicken und von den Leuten die da mitspielen können mich einige auf nem Bierdeckel austanzen und so schlecht bin ich ja auch nicht, möchte ich mal behaupten. ;o)
Nun ja, trotzdem wird ein wenig anders gespielt, sie spielen viel offensiver und spielen nicht gerne den einfachen Pass sondern über das halbe Feld, der dann aber erstaunlicherweise auch meistens ankommt.
Nun ja, ich lasse mich jedenfalls nicht lumpen und halte immer mit deutscher Härte dagegen.
Also ich denke ich vertrete den wahren Weltmeister angemessen.

Ausflug nach Curitiba

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Nun gibts mal wieder was von einem kleinen Urlaub zu berichten. Und zwar war ich am letzten Wochenende mit der Johanna und dem Felix, einem Praktikanten von ‘Lufthansa Cargo’ in dem Bundesstaat Parana und dort in der Hauptstadt Curitiba unterwegs.
Am Donnerstag früh haben wir uns auf den Weg gemacht und sind direkt nach Curitiba gefahren.
Dort haben wir ersteinmal eine kleine Touritour durch die Stadt gemacht.
Curitiba hat einiges mehr zu bieten als Campinas, so dass man dort schön Sightseeing machen kann.
Man kauft sich dann ein Busticket für R$ 15 und kann dann insgesamt 5 mal aussteigen und sich diverse Parks und Sehenswürdigkeiten anschauen.
Wir haben uns die Oper angeschaut und waren danach noch auf dem Fernsehturm, auf dem wir dann den Sonnenuntergang beobachtet haben, der sich aber leider nicht auf einem Bild anständig festhalten ließ.

Abends dachten wir dann wir können die Stadt mal ein wenig zu Fuss erkunden, da wir uns doch relativ sicher gefühlt haben.
Nach einigen komischen Gestalten, ein paar dunklen Ecken und keiner anständigen Kneipe haben wir dann doch ziemlich ‘Muffen sausen’ bekommen und wollten eigentlich mit dem Taxi weiter.
Wir haben dann aber doch noch zu Fuss ein schönes nettes Örtchen gefunden mit Pagode und richtig guter Stimmung.

Genächtigt haben wir in nem anständigen Hotel, das für $R 34 pro Nacht und Nase echt ziemlich günstig war.
Am Freitag morgen haben wir uns dann nach einem ausgiebigen Frühstück auf dem Weg nach Paranaguá gemacht, von wo aus wir auf die ‘Ilha do Mel’ und in der Nationalpark ‘Superagüi’ wollten.
Wir haben uns entschieden den langsamen aber viel schöneren Weg ‘Estrada do Graciosa’ zu nehmen, was sich auch echt gelohnt hat, aber unsere Zeitplanung ziemlich über den Haufen geworfen hat.
Nun ja, nach einem leckeren Fischessen in Paranaguá sind wir nach ‘Pontal do Sul’ gefahren und sind von dort auf die Ilha do Mel übergesetzt.
Das ist wieder ein traumhafte Insel, von denen es in Brasilien anscheinend einige gibt, auf dieser gibts allerdings noch nicht einmal Autos, so das die wirklich ruhig ist.
Ich bin dann mit Felix in der 1 1/2 h Aufenthalt, die wir auf der Insel hatten, zum Leuchtturm gelaufen und wir haben Bilder wie die Weltmeister gemacht.
Wieder zurück in Curitiba haben wir dann an diesem Abend endlich die Kneipenstrasse gefunden, wo wir uns ein nettes Örtchen mit Blues ausgesucht haben.

Am Samstagmorgen hab ich mit Felix eine Zugfahrt von Curitiba nach Morrentes gemacht. Glücklicherweise haben wir die letzten Tickets ergattert, konnten jedoch leider nicht zusammen und auch nicht am Fenster sitzen. Die freundlichen Brasilianer haben uns dann aber am Fenster sitzen lassen, an dem wir dann wieder tausende von Bilder gemacht haben.

In Morrentes waren wir genauso wie die Tante aus der Touristeninformation ein wenig planlos. Nach einigen Fussmärschen, Diskusionen und Telefonaten hatten wir uns dann für eine kleine Rafting Tour entschieden.
Johanna, die am Morgen in Curitiba erfolglos schoppen war, hat und dann aus Morrentes abgeholt und wir sind zu dem Startpunkt des Raftingabenteuers gefahren.
Aber denkste, 3 Mal hin und her gefahren, zig Leute gefragt, haben wir dann nach einer halben stunde Suche endlich die unbeschilderte (typisch Brasilien) Raftingschule gefunden.

Man das macht Spaß sag ich euch. Hätte ich nie gedacht, dass das so cool ist.
Ich hatte es mir allerdings ein wenig schneller vorgestellt aber das war schon fett.
Bilder gibts auch davon, aber die müssen leider erst noch entwickelt werden,
da die Unterwasserkamera nicht digital ist und das ein wenig dauert, aber ich bin mal gespannt.

Nass gings dann zurück nach Curitiba, wo wir am Abend dann lecker indisch Essen waren.
Mein Essen war zwar ziemlich scharf aber trotzdem gut.

Am Sonntag war dann noch mal Curitiba angesagt.
Zuerst ging es auf einen netten Markt, der riesig war aber viele tolle Stände hatte und danach in das Oscar Niemeyer Museum, das gerade ein Japan Ausstellung beherbergt.
Das war echt nett, endlich mal wieder ein wenig Kultur getankt.

Am Sonntag Nachmittag ging’s dann wieder 7h auf der mir altbekannten Strasse ( auf meinem Trip in den Süden haben wir auf der 12h verbracht) zurück nach Campinas.

Auf dem Weg haben wir noch eine kleine Bananenstaude gekauft, die uns sage und schreibe $R 4 (ca. 1,50 Euro) gekostet hat.

Das hat sich wiedermal gelohnt. Viele schöne Sachen gesehen und ne Menge Spaß gehabt.

Ausflug in den Süden

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Vom 12 bis 15 Oktober habe ich mit Veronika, einer Deutschen, Andreas, einem Deutschen und Eduardo, einem Brasilianer einen Ausflug in den Süden Brasiliens gemacht.
Gestartet sind wir Donnerstag um 5 Uhr morgens, nachdem wir am Mittwoch abend noch schön auf einer Happyhour waren, aber das ist eine andere Geschichte.
Also dann um 5 Uhr los und dann auf in den Süden.
Wir waren mit dem Fiat Uno von Eduardo unterwegs.
Das Auto fährt lustigerweise mit Gas. Eduardo hat 2 Gastanks in den Kofferraum einbauen lassen und kann nun sehr ökonomisch von A nach B kommen. Er kann aber auch auf Benzin umschalten, wenn das Gas zum Beispiel alle ist oder wir einen hohen Berg erklimmen mussten, denn mit Gas zieht der Wagen nicht ganz so gut.
Nun ja, Gastanks im Kofferraum bedeutet natürlich auch, das wir kaum Platz für unsere Sachen hatten, aber egal, das ging irgendwie.
Wir sind dann ersteinmal durch ein paar wunderschöne Landschaften gefahren.

Ein kleiner Einschub zu den Brasilianischen Strassen:
Sie sind ziemlich schlecht.
Also maximal kann man hier auf den Autobahnen eh nur 120 km/h fahren aber das ist auch ein angemessenes Tempo, denn ab und zu tauchen echt ziemliche Löcher in den Strassen auf, bei denen man Angst haben muss, dass man da nicht mit dem ganzen Auto drin Stecken bleibt. Ganz so schlimm ist es vielleichht nicht, aber ma kann die schon nicht mit deutschen Strassen vergleichen. Die halbwegs ordentlichen Strassen muss man mit einer Pedagio (Maut) bezahlen.
Nun ja, diese Umstände, lassen 800km, die unser Ziel entfernt war schon mal zu einer unangenehmen Entfernung werden.

Auf dem Hinweg haben wir dann kurz Rast in Joinvillle gemacht, einem netten, kleinen Örtchen, was ein wenig an Deutschland erinnert.
Dann sind wir weiter nach Blumenau gefahren in dem jedes Jahr das hier ziemlich berühmte brasiliansiche Oktoberfest stattfindet.
Ja, Brasilien hat auch ein Oktoberfest und da ich ja leider noch nie auf dem deutschen Oktoberfest war, hab ich mir gesagt, da musst du hin.
Da haben wir dann schön Bier getrunken und zu deutscher Musik abgehottet.
Übernachtet haben wir dann in Balneário Camboriú, bis dorthin sind wir noch 2 h vom Oktoberdest mitten in der Nacht gefahren, ich weiß auch nicht, wie der Eduardo das gemacht hat.
Nun ja, ausgeruht haben wir uns dann den Stadtstrand dieses Touristenortes angeschaut. Leider war nicht ganz so gutes Wetter, aber wir sind nach einigem Hin und Her doch noch an einem Strand namens ‘Laranja’ gelandet und haben dort ein wenig gechillt.
Abends sind wir dann noch Richtung Florianòpolis gefahren und haben uns auf der Ilha de Santa Catarina eine nette Pousada gesucht.

Am Samstag haben wir dann erst am Strand von Joaquina Sandboarding auspobiert und sind dann an den wunderschönen Praia Mole gefahren. Echt ein Trau und wir hatten auch noch wunderschönen Sonnenschein, der mir und Andreas einen schönen Sonnenbrand beschert hat.
Loben muss ich ja auch die brasilianische Strandmode, die ist echt ziemlich gut. ;o)

Am Sonntag haben wir dann morgens um 8:30 Uhr die Rückreise angetreten. Das war auch ziemlich gut so denn wir sind erst nach 12 h im trauten Heim in Campinas angekommen.

Wir haben auf der ganzen Reise etwa 2000 km zurückgelegt.
Aber es hat sich gelohnt, den der Süden Brasiliens ist echt schön, wie auch die Frauen dort.

Das nächste Mal würde ich aber viellleicht ein Flug in den Süden vorziehen.

Bilder der Reise könnt Ihr hier bestaunen

langweilige Woche

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Das ist Bert,
nein, keine Ahnung wie der heißt, aber der läuft immer auf dem Bosch Gelände umher.
Direkt daneben ist nämlich ein kleines ‘Reservat’ in dem der Kleine zu Hause ist.
Es gibt wohl auch noch mehr von Bert’s Sorte in dem Wald.

Aber nicht, das ihr jetzt denkt, dass ich hier im Dschungel arbeite.
Das ist anscheinend eine Ausnahme hier. Wollte ich Euch nur nicht vorenthalten und es ist ne gute Einleitung zu einer nich ganz so spannenden Woche.

Die Wochen vergehen hier wie im Flug. Jetzt bin ich schon sage und schreibe 5 Wochen in Brasilien.
In der letzten Woche ist nicht viel Aufregendes passiert.
Ich war am Mittwoch nur auf einer ‘Happy Hour’, da kann man dann für 2 Stunden so viel essen und fast alles trinken und vor allem so viel man will.

Dann war ich am Freitag noch mit den Deutschen aus meinem Haus in einer Churrascaria, das ist son typisches Brasilianisches Restaurant.
Da wird dann das Fleisch immer über dem Feuer lecker gegrillt.
Wir haben da ein Rodizio gemacht, das heißt, das man so viel essen kann, wie man will.
Die Kellner kommen dann ständig bei einem am Tisch vorbei, so lange man die Karte, die jeder bekommt, auf Grün zeigt.
Der bringt dann irgendwelche Fleischspieße oder schiebt nen kleinen Wagen am Tisch vorbei, wo dann nein riesiges Stück vom Rind draufliegt.
Da schneiden die einem dann immer nen Stück ab, wenn man es möchte.
Also schon ziemlich geil.
Für die Frauen gibt’s dann auch son Buffet mit Salat und dem ganzen Kram.
Das ist so ne Sache, die würde ich auch gerne mit nach Deutschland bringen.

Am Wochenende war ich dann mal ein wenig shoppen.
Man man hier kann man gut billig einkaufen. Da wird dann mal nen T-Shirt für $R 7,50 also ca 3 € gekauft.
Und dass ist gar nicht mal so eine schlechte Qualität.
Ja, solche Sachen sind hier echt günstig, aber man kann auch teuer shoppen gehen, denn wie immer gibt auch hier nach oben keine Grenzen.
Aber elektronische Artikel sollen nicht ganz so billig sein, hab ich mir sagen lassen, was ich allerdings noch verifizieren muss.

Nun gut, das wars schon wieder von mir.
Der nächste Donnerstag ist wieder ein Feiertag, da wird dann wieder ein wenig gereist, und zwar gehts diesmal in den Süden, aufs Oktoberfest.
Juhu, mein erste Mal aufs Oktoberfest, das wird bestimmt nett.
Dann kann ich bestimmt wieder spannendere Geschichten berichten.

Mein erster Urlaub in Brasilien

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Endlich war es so weit, ich habe meinen ersten Urlaub während meines Brasilienaufenthaltes gemacht.
Am Wochenende bin ich mit einer Arbeitskollegin, der Johanna, auf Brasiliens größte Insel, die Ilhabela, gefahren.
Das war auch echt mal nötig, endlich bin ich mal ein wenig aus Campinas rausgekommen und hab was vom Land gesehen.

Wir sind am Donnerstag Abend direkt nach der Arbeit losgefahren und haben uns auf der Insel, die ungefähr 3 Autostunden von Campinas entfernt ist in einer Pousada ( eine Art Bed & Breakfast) eingenistet.
Natürlich haben wir uns gleich mal schön verfahren, so dass wir im enddefekt 4 1/2 h gebraucht haben, aber dadurch haben wir natürlich mehr vom Land gesehen.
Am Freitag haben wir uns dann ganz spontan zu einer Jeeptour entschlossen ( OK, eigentlich war sie schon geplant, aber erst für Samstag). Nun ja, wir sind dann ungefähr 2h mit einem Jeep und 7 Leuten durch auf einer Dschungelstraße auf die andere Seite gefahren.
Dort hat uns ein traumhafter Strand und ein paar auf Touristen wartende Einheimische erwartet.
Nach 2 h Aufenthalt sind wir dann noch durch den Dschungel zu einem Wasserfall gewandert, in dem einige von uns dann gebadet haben.
Das war echt ziemlich cool, im wahrsten Sinne des Wortes.
Wieder am Jeep sind wir dann noch 2 h durch den dunklen, regnerischen Dschungel wieder zurück zur Pousada. Wir hatten dabei nur mal kurz Probleme mit dem Motor und mussten einmal aussteigen damit der Jeep einen vom Regen durchnässten Anstieg erklimmen konnte.
Nun ja, das war ein nettes Abenteuer. Am Abend wurden dann ersteinmal die Moskitostiche gezählt, man man die sind ganz schön heftig die kleinen Viecher, nicht zu vergleichen mit der europäischen Mücke. Johanna hat aber eindeutig gewonnen, mit ca. 20 Stichen.

Für Samstag war dann eigentlich Strand und Tauchen oder Schnorcheln angesagt, aber leider hat uns das Wetter einen Strich durch die Rechnung gemacht.
Es war wieder bewölkt und leider waren die Tauchbedingungen auch schlecht, so dass wir einfach ein wenig über die Insel gefahren sind und nichts Großartiges machen konnten.
Auch am Sonntag war das Wetter nicht auf unserer Seite.
Wieder kein Strandwetter, aber ich hab es mir nicht nehmen lassen, trotzdem in die Fluten zu springen.

Der Trip hat sich aber auf alle Fälle gelohnt, obwohl das Wetter beschissen war.
Zum einen hab ich was von Brasilien gesehen und mir ist klar geworden, dass es auch in Brasilien sichere Orte gibt.

Diese Woche werde ich dazu noch eine neue Bildergalerie anlegen, die Ihr dann bewundern könnt.

Nun ja, morgen geht die Arbeit wieder los.
Juhu.